Funk-Bussystem führt die Informationsübertragung per Funk durch. Die Informationsübertragung ist damit unabhängig vom Stromnetz und von den räumlichen Gegebenheiten.
Schalter und Regler wie z.B. Dimmer können überall installiert oder als Handsender verwendet werden. Oftmals werden die meist sehr flachen Schalter und Regler an beliebiger Stelle auf die Wand geklebt. Wird das Zimmer, der Raum oder die Wohnung umgestaltet, werden die Bedienpunkte einfach wieder an einer anderen Stelle befestigt.
Ihren Strom beziehen die Sender meist durch Batterien oder Akkus. Die Empfänger sind meist mit dem Verbraucher (Lichtquelle, Rollladenmotor, Torantrieb, Stellantrieb für die Heizung usw.) an das Stromnetz angeschlossen
Die Vorteile zusammengefasst:
Abgrenzung zwischen allein stehender Nutzung und vernetzter Busstruktur
Innerhalb eines Bussystems kommunizieren die Geräte miteinander und tauschen Informationen aus. Verschiedene Funktionen wie zum Beispiel das Herunterfahren der Rollladen und das gleichzeitige Einschalten von Licht, wenn das Licht nicht schon eingeschaltet ist, lassen sich miteinander verknüpfen.
Auch das Einschalten der Kaffeemaschine bei gleichzeitigem Hochfahren der Rollladen und das einschalten beschwingter Musik sind einfache und denkbare Lösungen.
Das Einschalten der Kaffeemaschine bei gleichzeitigem Hochfahren der Rolllade ist eine denkbar einfache Sache.
Komplizierter wird es wenn Zustände in Verbindung mit einer Steuerung abgefragt werden sollen. Beispielsweise ist für die Beheizung eines Raumes im Winter die Frage ob die Fenster geschlossen oder offen sind und die davon Abhängige Klimatisierung dann schon deutlich komplexer. Hier müssen Sensoren und Stellantriebe miteinander kommunizieren. Zusätzlich wird ein Computer benötigt, in dem die Regeln, wann was wie erfolgen soll, abgelegt sind.
Funktionalität im Gebäude lassen sich deutlich steigern bei gleichzeitiger Einsparung an Energiekosten.
Was ist üblich was gibt es?
Ein Schalter, verschieden Lichteinstellungen, die Situationsgerecht und praktisch abgestimmt sind und auch Einfluß auf die Stimmung haben können.
Anstatt jede Leuchte einzeln zu schalten, können mit Tastsensoren Lichtszenen abrufbereit gespeichert werden.
Änderungen sind leicht möglich. Neue Leuchten werden ohne viel Aufwand integriert. Bei neuen Leuchten wird einfach umprogrammiert. Das alles geht natürlich auch mit handliche Fernbedienung.
Nachts ein verdächtiges Geräusch oder ein besonderer Zustand im Rahmen der Pflege. Mit einem einzigen Knopfdruck können Sie das Licht im ganzen Haus und draußen oder an einzelnen wichtigen Stellen einschalten.
Das gibt Sicherheit, schlägt ungebetene Besucher in die Flucht oder holt Hilfe bei.
Solche Schalter gibt es zum Festinstallieren, z.B. neben dem Bett, oder als Funk- Fernbedienungen.
Schalten, dimmen, messen, steuern und anzeigen. Räume belüsten und Heizen in Abhängigkeit von dem Zustand der Fenster (geöffnet oder geschlossen).
Viele Vorteile bieten sich vor allem in einer sich verändernden Gesellschaft. Da haben ander Funktionen Vorrang. Einfache Aufgaben können von Automaten übernommen werden.
Bussysteme bieten die Möglichkeiten von übergeordneten Bedienpunkten z.B.
Sie haben die Kontrolle. Beispielsweise können Sie mit einem Knopfdruck alles ausschalten, das Licht ebenso wie alle vorher definierten Verbraucher. So sind Sie sicher, dass wirklich alles aus ist, wenn Sie das Haus verlassen.
Sensoren messen Feuchtigkeit, Helligkeit, Temperatur, Windgeschwindigkeit, Bewegung oder Zeit. Sie sorgen dafür, dass Dachfenster sich automatisch schließen, wenn es zu regnen beginnt. Die Markise wird bei aufkommenden Böen eingefahren. Das Licht wird automatisch ein- und ausgeschaltet. Rollläden werden bei Dunkelheit automatisch heruntergelassen oder wenn die Sonne stark brennt, um Pflanzen und Möbel zu schützen. Alle Geräte sind auch immer manuell bedienbar.
Die Heizung geht nicht einfach nur rauf und runter, ohne nach Wohligkeit und Energieverschwendung zu fragen. Die mit Bus gesteuerte Heizung lässt morgens das Wohnzimmer kalt, dafür ist es in Küche und Bad angenehm warm. Die Räume werden nur dann geheizt, wenn sie tatsächlich genutzt werden - ganz wie es Ihrem Tagesablauf und Ihren Vorlieben entspricht. Und wird ein Fenster zum Lüften geöffnet, wird der Heizkörper solange ausgeschaltet.
Anruf genügt. Sie tippen einfach die Codenummer für "Heizung einschalten", und schon ist es gemütlich warm, wenn Sie früher als geplant nach Hause kommen. Sie können übers Telefon Fragen stellen, z.B. ob die Alarmanlage scharf ist. War etwas vergessen, können Sie es einfach über die Telefontastatur ein- oder ausschalten. Umgekehrt kann Ihr Haus auch selbst Hilfe herbeirufen, wenn niemand zu Hause ist und Alarm ausgelöst wird.
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